Unsere Beratung
  • Geschulte Mitarbeiter und Physiotherapeuten erkennen orthopädische Probleme.
    Schulter-/Nacken- und Rückenprobleme, die auf Grund von Bandscheibenvorfällen,
    nach Operationen oder falscher Lagerung entstehen, können gelindert werden.
    Natürlich helfen Ihnen unsere Bettsysteme auch zur Vorsorge, damit Rückenschmerzen
    erst gar nicht entstehen.
  • Ernährungsbedingte Schlafprobleme
  • Schlafprobleme bei gestörtem Schlaf-/Wach-Rhythmus (Müdigkeit am Tag und in
    der Nacht keine Ruhe)

Fragen Sie Ihr örtliches Bettenhaus, welche Kriterien dort bei der Beratung wichtig sind
und welche Kompetenz das Unternehmen mitbringt. Lassen Sie sich telefonisch kompetent
von uns beraten.

 

Schlafgewohnheiten

Damit wir die richtigen Produkte für Sie aussuchen können, benötigen wir viele Informationen von Ihnen:

  • Wie schlafen Sie? (Seiten- oder Rückenschläfer/-in)
  • Welche Schlafhaltung ist Ihre gewohnte Haltung?
  • Wie groß und wie schwer sind Sie?
  • Welche Art von Lattenrost oder Matratze haben Sie derzeit und wie alt sind diese Produkte?
  • Welche orthopädischen oder medizinische Gründe für Schlafprobleme liegen evtl. vor?

Erkennen Sie ein gutes Bettenhaus daran, wie sehr Ihre persönlichen Schlafeigenschaften interessieren.

 

Warum ist Bauchlage ungeeignet und was kann ich dagegen tun?

Alle Matratzenhersteller produzieren Matratzen mit Schulterzone oder
verstärktem Lendenbereich. Dabei geht die Hersteller immer von Rücken-
oder Seitenlage aus.

Noch extremer sind die handelsüblichen Lattenroste. Sie sind so gebaut, dass
die Wirbelsäule vom Rücken oder der Seite optimal unterstützt wird. Die Bauchlage
auf diesen Bettsystemen widerspricht sich von selbst.

Das Benutzen von Kissen in Bauchlage führt meist zu einer Überstreckung der
Halsmuskulatur. Daher sollte in dieser Lage auf jede Form von Kissen verzichtet werden.

Da in der Nacht der Stoffwechsel und alle organischen Funktionen sich auch im
"Schlafmodus" befinden, fällt die Atmung etwas schwerer. Die Belastung des
Körpergewichts auf der Brustseite verlangt körperliche Mehrarbeit, da wir Brust-
und Bauchatmer sind.

Die Schlafhaltung ist eine Gewohnheitshaltung. Bewusst können Sie beim Einschlafen
darauf achten, einen Arm nach oben zu strecken. Nach wenigen Nächten können Sie
auf diesem Arm bereits den Kopf ablegen. Eine leichte Änderung zur Seitlage ist jetzt
schon zu erkennen. Mit einem Kissen unter dem Kopf und bewusster Seitenlage gewöhnen
Sie sich schließlich an eine Seitlage während dem Schlaf.

Probieren Sie das Ombracio-Kissen von TEMPUR. Das schmetterlingsförmige Kissen
ist mit seitlichen Aussparungen besonders geeignet, um auch auf dem Bauch gut atmen
zu können. Die Kissenform des Ombracio ist für TEMPUR patentiert!

 

 

Welchen Lattenrost soll ich nehmen?

Der Markt ist recht unübersichtlich. Da fällt es schwer, die richtige Entscheidung zu finden.
Alle Matratzen und Lattenroste aus unserem Angebot sind aufeinander abgestimmt und
miteinander kombinierbar.

Der Lattenrost wurde 1957 erfunden. Der sogenannte "Federholzrahmen" besteht aus
einzelnen Holzleisten (meist geleimtes Schichtholz). Die leicht gebogenen Querleisten
federn das Gewicht. Sie unterscheiden sich häufig nur durch ihre Breite und somit der
Anzahl der Leisten. Durch die Bauart ist der größte Federweg exakt in der Mitte. In den
Randbereichen ist eine Federung kaum möglich.

Wie bei allen anderen Produkten hat es hier in der Vergangenheit viele Entwicklungen
gegeben. Der typische Lattenrost ist ein Auslaufmodell. Durch seine Bauart ist er ein
preiswertes Produkt, das für Einsteiger geeignet ist.

Die Firma Froli hat an der Entwicklung des Tellerrahmens maßgeblich mitgewirkt. Das
Prinzip des Lattenrostes wurde nur mit den querliegenden Holzleisten übernommen.
Die federn jedoch kaum noch. Auf den Holzleisten sind hochwertige Federelemente
aus Kunststoff angebracht (thermoplastische Elastomere). Das hat mehrere Vorteile:
Die Oberfläche des Tellerrahmens ist aufgelöst. Viele Punkte bieten die Federung und
passen sich besser Ihrem Körper an. Die Federung ist im Randbereich wie in der Mitte
des Tellerrahmens identisch. Der Kunststoff ist so hochwertig, dass ein langes Leben
der Produkte von Froli garantiert sind. Nicht alle Hersteller von Tellerrahmen bieten
diese hohe Qualität des Kunststoffs.

 

 

Welchen Matratze ist die Richtige?

Der Matratzen-Markt ist noch unübersichtlicher als bei Lattenrosten. Jeder Hersteller
bietet natürlich die besten Produkte an. Wie bei allen anderen Produkten auch,
hängt vom Preis häufig die Qualität ab.

Federkern- oder Taschenfederkern-Matratzen sind in vielen Preiskategorien erhältlich.
Diese Matratzen können wir aus langjähriger Erfahrung nicht empfehlen. Viele Menschen
reagieren auf die Metallfedern mit gesundheitlichen Einschränkungen.

Latex-Matratzen bestehen meist aus einem Gemisch natürlichem und künstlichem Latex.
Eine komplett auch natürlichem Kautschuk hergestellte Matratze hätte einen fast
unbezahlbaren Preis. Wenn Ihre Matratze mit entsprechender Schulterzone ausgerüstet
ist, und Sie keine Probleme haben, ändern Sie nichts.

Kaltschaum-Matratzen sind sehr zu empfehlen. Die Qualität und der Preis hängen
häufig vom Raumgewicht ab. Die Hersteller geben dies z.B. mit RG55 an. Das Raum-
gewicht gibt an, wieviel kg Schaum pro Kubik bei der Herstellung verwendet wurden.
Billiger Schaum hat ein Raumgewicht von 30 - 45 kg. Komfortabel wird es ab RG 55.

Druckentlastende Kaltschaum-Matratzen gibt es inzwischen von vielen Herstellern.
Das Zauberwort lautet: viskoelastisch.

Das Original druckentlastender Matratzen stammt von TEMPUR. Die Entwicklung
stammt aus der NASA-Forschung. Damit die Wirbelsäule der Astronauten beim Start
der Rakete keinen Schaden nimmt, hat man diesen Schaum erfunden. Das Körper-
gewicht verteilt sich gleichmässig - es kommt zu keinen Druckstellen. Daher sind visko-
elastische Matratzen besonders bei Rückenproblemen geeignet. In vielen Fällen wird
das Material als Anti-Debubitus-Matratze oder zur Debubitus-Prophylaxe angewendet.

Das Wasserbett bietet fast gleiche Eigenschaften wie die viskoelastische Matratze.
Würde man das Wasserbett schockgefrieren oder den Viskoschaum erstarren lassen,
wären die Abdrücke des liegenden Körpers identisch. Der Vorteil des Wasserbettes
liegt darin, dass es immer warm ist. Das kostet aber auch Energie. Diese Entscheidung
kann Ihnen kein Schlafberater abnehmen. Der Nachteil besteht darin, dass man
keine Verstellmöglichkeit (z.B. Kopf-/Fußverstellung des Tellerrahmens) hat. Somit
fällt eine Erhöhung im Krankheitsfall bettlägriger aus!

 

 

Hart oder weich - was ist richtig beim Liegen?

Noch vor vielen Jahren haben Orthopäden das harte Liegen empfohlen. Diese Meinung
ist lange überholt! Matratzenhersteller bieten meist 3 unterschiedliche Härtegrade der
Matratzen an. Grob eingeteilt ist die weiche Matratze meist für Personen bis ca. 50 od. 60 kg
geeignet. Bis ca. 100 kg Körpergewicht ist Härtegrad 2 empfehlenswert. Bei über 100 kg
Gewicht ist schon eine härtere Matratze als Schlafunterlage zu wählen. Das gilt jedoch
nur als grobe Faustregel. Entscheidend sind auch noch die Körpergröße. Eine Person
mit geringer Größe und hohem Gewicht belastet Tellerrahmen und Matratze eher punktuell.
Für die langen Kerls mit Übergewicht ist die Verteilung des Drucks auf Matratze und
Unterbau jedoch ganz anders.

Ideal bildet sich der Körper ab, wenn die Wirbelsäule gerade ist. Beim Seitenschläfer muss
der Schulterbereich (Schulterbreite und Gewicht) sowie die Hüfte entsprechend nachgeben.
Für Rückenschläfer liegen die besonderen Ansprüche des Körpers bei den Schulterblättern
und beim Gesäß. Letztendlich kann in einem kurzen Liegeversuch im Bettenhaus keine
Entscheidung gefällt werden. Die Muskulatur reagiert auf eine neue Lagerung manchmal mit
Schmerzen. Bei falscher Lagerung ist das fatal und kann langfristig zu Schädigungen führen.
Eine Beratung ist in jedem Fall sinnvoll. Bevor Sie sich endgültig für ein Produkt entscheiden,
beraten wir Sie gerne. Einfach anrufen:
0 800 - 6366791